Vor allen Reisen in die folgenden Staaten bzw. Gebiete wird weiterhin gewarnt:
Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen.
Reisewarnungen gelten auch für Transitaufenthalte zum Weiterflug in andere Staaten.
Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran. Seitdem kam es zu Angriffen von Iran und Iran-nahen Milizen auf verschiedene Ziele in der Region, u.a. auch auf zivile Einrichtungen wie Hotels, Flughäfen und Büro- und Wohngebäude.
Am 8. April 2026 gaben die Konfliktparteien eine zweiwöchige Waffenruhe bekannt. Israel teilte mit, Angriffe gegen Ziele der Hisbollah-Miliz in Libanon fortzusetzen. Die Sicherheitslage in der gesamten Region bleibt höchst volatil. Seit Bekanntgabe der Waffenruhe gab es weiterhin vereinzelte Angriffe auf Ziele in der Region. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden. Es besteht weiterhin eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge.
Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region aufgrund von Luftraumsperrungen und Sicherheitsbedenken eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze in den Golfstaaten betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, können erneute Luftraumschließungen und sonstige Einschränkungen des Flugverkehrs nicht ausgeschlossen werden.
Falls Sie sich trotz der geltenden Reisewarnung in der Region aufhalten:
- Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND) und weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Dies gilt insbesondere, wenn Sie zwischenzeitlich in ein anderes Land weitergereist sind.
- Seien Sie sich des aktuell erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer, israelischer und jüdischer Einrichtungen sowie kritischer Infrastruktur bewusst. Meiden Sie diese möglichst weiträumig.
- Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
- Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
- Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
- Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter. Wählen Sie für den Transit zu anderen Reisezielen möglichst Verbindungen außerhalb der vom Konflikt betroffenen Region.
- Beachten Sie bitte auch unsere FAQ zur aktuellen Lage im Nahen und Mittleren Osten.